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#DKB führt neue Gebühr ein: Jetzt müssen alle Kunden zahlen

„DKB führt neue Gebühr ein: Jetzt müssen alle Kunden zahlen“

Die DKB hat Ende des vergangenen Jahres einige ihrer Kunden verärgert. Mit zusätzlichen Kosten, die vor allem Sparer trafen. Vor Kurzem hat die Bank die Strafzinsen aber wieder abgeschafft. Doch nun folgt die nächste Ohrfeige, die jetzt alle Kunden trifft.

DKB: Der nächste Nackenschlag für Kunden
DKB: Der nächste Nackenschlag für KundenBildquelle: inside digital / Blasius Kawalkowski

Neben der ING gehört die DKB in Deutschland zu den beliebtesten Direktbanken. Im Jahr 2022 hat man aber viele seiner Kunden verärgert. Denn plötzlich fehlte Geld auf den Konten der Kunden. Doppelte Abbuchungen trieben Kunden ins Minus und Überweisungen wurden zurückgebucht. Eine Panne, die einer Bank eigentlich nicht passieren sollte. Doch das ist nur das Ende der Fahnenstange. Denn seit Mitte September müssen Kunden der Bank für ihr Konto zahlen, wenn sie bestimmte Bedingungen nicht erfüllen. Wer bei der DKB ein Girokonto eröffnet, muss seitdem mindestens einen Geldeingang von 700 Euro im Monat haben, damit das Girokonto kostenlos bleibt. Anderenfalls berechnet die DKB monatlich 4,50 Euro Kontoführungsgebühren. Und nun kommen weitere Gebühren dazu, die die DKB ab dem 1. Januar 2023 verlangt.

DKB verlangt jetzt von allen Kunden Geld

Es ist noch gar nicht so lange her, da führte die DKB ein neues Kartensystem ein. Waren davor die Kreditkarte und die Girocard, von vielen bis heute EC-Karte genannt, kostenlos, sind sie es heute nicht mehr. Rund 2,50 Euro pro Monat kostet inzwischen die Kreditkarte der DKB. Und knapp 1 Euro verlangt die Bank monatlich für die Girocard. Letztere galt bis zum 1. Januar 2023 nur für Neukunden. Doch ab sofort müssen alle die Gebühr zahlen, die die EC-Karte noch nutzen.

Die Girocard ist bei der DKB heute optional. Wer sie nicht möchte, muss sie auch nicht buchen. Die neue Debitkarte soll sie und die Kreditkarte vereinen und obsolet machen. Doch ganz so einfach ist das nicht. Denn: Nicht immer und nicht überall wird eine Debitkarte als vollwertiger Ersatz für eine Kreditkarte akzeptiert. Hinzu kommt: Viele Händler akzeptieren nur die Girokarte, also die alte EC-Karte. Wer mit der neuen, kostenlosen Debitkarte zahlen will und kein Bargeld in der Tasche hat, ist in dem Moment zahlungsunfähig. Und das Problem ist größer, also so mancher denkt. Denn nach Schätzungen der Deutschen Kreditwirtschaft akzeptieren rund 200.000 Geschäfte keine Debitkarte, sondern nur die EC-Karte.

Jetzt die Bank wechseln?

Wer jetzt darüber nachdenkt, die Bank zu wechseln, sollte einige Dinge wissen. Denn ein Wechsel der Bank ist immer mit viel Aufwand verbunden. Zwar verspricht die ING: „In nur 10 Minuten ziehen Sie in Ihrem Internetbanking alle Zahlungspartner um.“ Dennoch musst du in den Folgemonaten nach der Kontoeröffnung die Abbuchungen im Auge behalten und schauen, ob wirklich alle Zahlungspartner vom neuen Konto abbuchen. Ob die Unterschiede zwischen dem Konto bei der DKB und der ING es wert sind? Hier vergleichen wir die beiden Banken miteinander. 

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  • Sparkasse, DKB, ING und Co. mit großem Problem: Wenn man plötzlich zahlungsunfähig ist: Blasius Kawalkowski / inside digital

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