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#Endlich geht wieder was auf der Insel

Endlich geht wieder was auf der Insel

Peter Wackel – eine Zeitung nannte ihn mal den „Partynator aus Bubenreuth“ – steht auf der „Schinkenstraße“ und singt in die Kamera seines Smartphones. Die „Schinkenstraße“ ist eine der zwei wichtigsten Partystraßen der Playa de Palma auf Mallorca – die andere: die „Bier­straße“ –, und der gebürtige Franke Wackel, der eigentlich Steffen Peter Haas heißt, nimmt ein Video für Instagram auf. Der Sänger positioniert sich so, dass ihn das Schild des populären Lokals „Bierkönig“ überragt wie ein Alpengipfel seine Vorberge. Nach 658 Tagen Corona-Pause tritt er wieder in der Partylokalität auf: Olé olé und schalalala!

Peter Wackel, Lorenz Büffel, Honk, Ingo ohne Flamingo, Almklausi: nur fünf Namen, die sich am sogenannten Ballermann etabliert haben. Insgesamt zählt die Gute-Laune-Welt etwa 40 Sterne und Sternchen, die normalerweise auf Mallorca einen Teil ihres Geldes verdienen, zwischen 500 und 10.000 Euro für 30 bis 45 Minuten Show. Im „Bierkönig“ sowie den ebenfalls beliebten Lokalen „Megapark“ und „Oberbayern“ sorgten sie vor Corona zwei, drei Mal die Woche für Unterhaltung. Die Titel der gängigen Hits passen auf ein T-Shirt: „Saufen morgens, mittags, abends“, „Schatzi schenk mir ein Foto“, „Heimweh nach der Insel“. Liedtexte, die in Deutschland mitunter als primitiv gelten, schlagen auf Mallorca ein. Der Partyschlager erhält auf der Insel Asyl – er hat hier seine Heimat.

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