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#Gute Russen, was soll das sein?



Exilrussen sprechen über Netzwerke des Widerstands: Der Verleger Felix Sandalov (links), die Aktivistin Olga Romanowa, der Journalist Ilja Krasilschtschik (rechts) mit dem Osteuropaexperten Manfred Sapper als Moderator.

Bild: Irina Martin

Es ist wichtig, dass Ukrainer, Russen und Belarussen im Exil miteinander reden. Denn der Kampf gegen Putins Diktatur bedarf der gebündelten Anstrengungen der demokratischen Kräfte.

Die Idee, ukrainische, belarussische und russische Autoren und Aktivisten zu einem Podium in Berlin einzuladen, eine Idee vom Februar 2022, war so dringlich wie offensichtlich naiv. Ziel war, Kreative aus den drei unmittelbar vom Krieg betroffenen Ländern zusammenzubringen, um Putins Diktatur, die seit neun Jahren diesen Krieg führt, etwas entgegenzusetzen, und sei es vorerst nur die Analyse. Denn der Grund für den Krieg, der sich als Begriff erst mit der Großinvasion vom letzten Jahr etabliert hat, ist für alle derselbe: Putins Diktatur.

Was meine Veranstalterperspektive betrifft, so war sie auf kein „facettenreiches Erfahrungspanorama“ gerichtet mit „Ukrai­nern als Staffage“, wie Nikolai Klimeniouk in dieser Zeitung schrieb. Ich weiß nicht, was gute Russen sein sollen; immerhin weiß ich, wer die schlechten sind. Sie sind an der Macht im Staat und kujonieren die Bevölkerung. Mit verheerenden Auswirkungen auf die russische Kultur, Wissenschaft und die gesellschaftliche Ethik. Sie führen Krieg gegen andere Völker. Weshalb sie mit allen Mitteln bekämpft werden müssen, von innen und von außen.

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