Heureka auf Helgoland

Heureka auf Helgoland

Auf dem Gipfel: ­Werner Heisenberg erklomm nach seinem Durchbruch ­einen Stein in der Nähe dieses rund 55 Meter hohen, Mönch genannten Felsen an der Südostspitze Helgolands.
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Werner Heisenberg (1901 bis 1976): Für ihn hatte die Quantenphysik auch eine philosophische Tiefendimension. Er meinte: „Die Naturwissenschaft steht nicht mehr als Beschauer vor der Natur, sondern erkennt sich selbst als Teil des Wechselspiels zwischen Mensch und Natur.“
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Großer Auftritt: 1922 hielt Niels Bohr (1885 bis 1962; zweiter von links) bei Max Born (sitzend) in Göttingen mehrere Vorträge. Sie prägten die weitere Entwicklung der Quantenphysik. Auch im Bild (oben von links): Carl Oseen, James Franck und Oskar Klein.
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Arnold Sommerfeld (1868 bis 1951): Er prägte die Physik seiner Zeit wie kaum ein anderer. Er wurde insgesamt 84-mal für den Nobelpreis vorgeschlagen – häufiger als jemand sonst vor oder nach ihm –, doch er hat ihn nie erhalten.
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Die Villa Redell auf dem Oberen Falm in der Oberstadt Helgolands: Heisenberg hatte ein Zimmer im zweiten Stock mit Balkon gemietet. Dort grübelte er über Quantenprobleme und fand, wie er schrieb, „Gelegenheit, an Bohrs Bemerkung zu denken, dass man beim Blick über das Meer einen Teil der Unendlichkeit zu ergreifen glaubt.“
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Wolfgang Pauli (1900 bis 1958): Aufgrund seines kritischen Scharfsinns und ätzenden Spotts galt er als das „Gewissen der Physik“.
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Max Born (1882 bis 1970): Sein Institut für Theoretische Physik in Göttingen gilt als Brut- oder Geburtsstätte der Quantenmechanik.
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Eine Formel für die Ewigkeit: Max Borns letzter Wunsch war, dass die 1925 von ihm entdeckte Grundgleichung der Matrizenmechanik auf seinem Grabstein im Göttinger Stadtfriedhof eingemeißelt würde.
© Rüdiger Vaas

Pascual Jordan (1902 bis 1980): Er formulierte mit Max Born 1925 im Wesentlichen die Matrizenmechanik und war später Mitbegründer der Quantenfeldtheorie.
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Paul Dirac (1902 bis 1984): Er schuf einen eigenen Formalismus der Quantenmechanik und erweiterte diese später durch die Spezielle Relativitätstheorie. Rechts im Foto: Werner Heisenberg.
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Kopenhagener Deutungsversuche: Werner Heisenberg (links) diskutierte viele Jahre lang mit Niels Bohr über die Formulierung und Interpretation der Quantentheorie.

© AIP / Paul Ehrenfest

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