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Papst Leo XIV. wird die Wohnung mit seinen beiden Privatsekretären teilen, dem 36 Jahre alten peruanischen Priester Edgard Iván Rimaycuna Inga und dem 42 Jahre alten italienischen Pater Marco Billeri. Leo hat seinen Schlafraum in die Loggia des Palastes verlegen lassen, um dort mehr Privatsphäre zu genießen. Im Obergeschoss hat er auch einen kleinen Fitnessraum einrichten lassen, zudem gibt es eine Terrasse und Gästezimmer. Seit seiner Wahl hatte Papst Leo im Palazzo del Sant’Uffizio im Vatikan gewohnt, wo er schon als Präfekt des Dikasteriums für Bischöfe residierte.
Nonnen kümmern sich um den Haushalt
Das vatikanische Protokoll sieht für den Einzug eines Papstes in seine Wohnräume keine besonderen Zeremonien vor, außer der Segnung der zehn Räume, darunter das private Arbeitszimmer, die Bibliothek, aus der der Papst sonntags zum Angelusgebet erscheint, die kleine Kapelle und das große Speisezimmer. Traditionsgemäß wohnen auch mehrere Nonnen im Apostolischen Palast und kümmern sich um Haushalt, Garderobe und Küche.
Eine Innentreppe führt zur großen Terrasse mit Blick auf den Petersdom und die Dächer Roms sowie zum Dachgeschoss, in dem sich nun das private Schlafzimmer Leos befindet. Die in den letzten Amtsjahren von Papst Johannes Paul II. eingerichtete und für medizinische Notfälle ausgestattete Krankenstation wurde aufgelöst, stattdessen gibt es in dem Raum nun Leos Fitnessstudio.
Der nächste Schritt bei der „Wiederinbesitznahme“ der päpstlichen Gemächer könnte die Renovierung der Sommerresidenz in Castel Gandolfo sein, womöglich schon in diesem Sommer. Papst Franziskus hatte die Residenz in den Hügeln der Castelli Romani südöstlich von Rom mit dem malerischen Blick auf den Albaner See nie genutzt und die Gemächer in ein Museum umwandeln lassen. Leo hält sich jeden Dienstag in Castel Gandolfo auf, allerdings wohnt er in der benachbarten Villa Barberini, die eigentlich dem Staatssekretariat zugewiesen ist.
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