#Solidaritätslesung mit Israel im Deutschen Theater

Im Deutschen Theater Berlin setzt eine prominent besetzte Solidaritätslesung ein Zeichen gegen Antisemitismus. Und zeigt, wie wichtig es gerade jetzt ist, Heinrich Heine, Hannah Arendt, Jean Améry oder Heinrich Mann zu lesen. Deutsche Juden sind sich uneins: Darüber, ob sie sich seit den Anschlägen der Hamas am 7. Oktober nicht mehr sicher fühlen in Deutschland…

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#Wie der Wolf zum Hund wurde

„Wie der Wolf zum Hund wurde“ Bekannter als die Makrosmatiker Ratte, Rothirsch, Lachs oder Hai ist der Hund dafür, dass er einen ausgezeichneten Geruchssinn besitzt. Mit bis zu 220 Millionen Riechzellen und kompetenteren als bei vielen Säugetieren ist das Riechvermögen des Hundes etwa eine Million besser als das des Menschen, was nicht allein auf die…

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#Bei Drogen war Schluss

„Bei Drogen war Schluss“ Als Thomas Mann im April 1941 nach Pacific Palisades zog, trennten ihn von Aldous Huxley kaum hundert Meter. Im Amalfi Drive 740 mietete der deutsche Exilant mit seiner Familie ein Haus, und der britische Schriftstellerkollege wohnte mit seiner Frau schon seit April 1939 schräg gegenüber in der Nummer 701. Die Nähe…

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#Dann wäre Putin ein Gewinnender

„Dann wäre Putin ein Gewinnender“ Angesichts des Kriegs in der Ukraine gibt es natürlich drängendere Themen als das Gendern. Aber erstens sind Symbole wichtig, siehe EU-Beitrittskandidatenstatus, und zweitens kann man den Leuten ja nicht befehlen, was sie aufzuwühlen hat, in einer Demokratie schon gar nicht. Wie sagte der Kommunarde und Linksterrorist Dieter Kunzelmann: „Was interessiert…

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#Spaßbremse im noblen Zwirn

„Spaßbremse im noblen Zwirn“ Ein nicht einfacher, nicht junger Mensch reist im Sommer nach Niendorf im Schleswig-Holsteinischen. Er fährt für drei Monate. Aber er bleibt (wohl) für den Rest seines Lebens dort. So könnte eine auf das Nötigste beschränkte Zusammenfassung eines zeitgenössischen „Zauberbergs“ lauten. Damals, vor nun bald hundert Jahren, las es sich so: „Ein…

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#Wie sich der Einzelne gegen das Grauen behauptet

„Wie sich der Einzelne gegen das Grauen behauptet“ Diese frühen Aufzeichnungen aus dem Nachlass des ungarischen Schrift­stellers Imre Kertész, geschrieben zwischen 1958 und 1962, handeln von der Entstehung seines Meisterwerks „Roman eines Schicksallosen“ (1975). Damit wird das Buch, für das der Autor den Nobelpreis erhielt – die Schilderung nationalsozialistischer Lager aus der Sicht eines vierzehnjährigen…

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#Im Münchner Nordosten wächst ein Dschungel

„Im Münchner Nordosten wächst ein Dschungel“ Der Herzogpark, eines der teuersten Viertel im ohnehin unbezahlbaren München, liegt nordöstlich der Innenstadt zwischen der Isar und dem Hochufer und hat, aus der Perspektive von Google Maps betrachtet, die Form einer Gurke, länglich und leicht gebogen – wobei sich die Bewohner des Herzogparks diesen Vergleich wohl verbitten würden:…

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#In einem anderen Land

„In einem anderen Land“ Eine Frau schreibt über den Krieg. „Das Schreckliche und das Ergreifende der Situation“, schreibt sie, „nirgends wird es deutlicher als angesichts der Kinder. Die Tragödie des überfallenen Volkes, – in den hungrigen Gesichtchen der Kinder steht sie zu lesen, – aus ihren zerlumpten Kleidchen spricht sie, und sie bestürmt unsere Herzen,…

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#Ein selten kluger Fisch

„Ein selten kluger Fisch“ Die Liste seiner literarischen Verehrer ist lang: Siegfried Lenz konnte ihm nicht widerstehen. Auch Hermann Hesse und Thomas Mann haben ihm ein schriftstellerisches Denkmal gesetzt, wenngleich sich die „Buddenbrooks“ darauf beschränken, ihn Heiligabend zu verspeisen, während der begabte Hans Giebenrath in „Unterm Rad“ ihn mit Vorliebe angelt. Auch Autoren wie John…

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