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#Thomas Drach als mutmaßlicher Ikea-Räuber festgenommen

Thomas Drach als mutmaßlicher Ikea-Räuber festgenommen

Die Polizei in den Niederlanden hat einen 60 Jahre alten Deutschen gefasst, der unter anderem an einem Raubüberfall auf einen Geldtransporter vor einem Möbelmarkt in Frankfurt beteiligt gewesen sein soll. Wie die „Bild“ berichtet, handelt es sich um Thomas Drach, den Entführer des Hamburger Soziologen und Tabak-Erben Jan-Philipp Reemtsma. Drach sei nach der Haft seit 2013 auf freiem Fuß gewesen; er war zu 14 Jahren und sechs Monaten Freiheitsentzug verurteilt worden.

Drach und Komplizen hatten den Unternehmersohn Ende März 1996 von seinem Grundstück in Hamburg entführt und 20 Millionen Mark Lösegeld gefordert, umgerechnet knapp zehn Millionen Euro. Nachdem zwei Geldübergaben gescheitert waren, erhöhte Drach die Forderung von 30 Millionen Mark. Das Geld wurde den Entführern übergeben, ohne Wissen der Polizei, wie es hieß. Reemstma kam nach 33 Tagen frei. Drach floh nach Südamerika, wo ihn Ermittler aufspürten. Ende 2000 kam er vor Gericht und wurde nach 15 Verhandlungstagen verurteilt.

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Verstoß gegen Kriegswaffenkontrollgesetz

Dem Mann werde gemeinschaftlicher schwerer Raub in drei Fällen und ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft Köln am Dienstag mit. In welcher Stadt in den Niederlanden die Polizei den Mann am Dienstagmorgen festnahm, teilte sie zunächst nicht mit.

Insgesamt soll der Mann an drei Überfällen beteiligt gewesen sein, sie fanden im März 2018 und im März 2019 in Köln und im November 2019 in Frankfurt am Main statt. Bei dem Überfall am Flughafen Köln-Bonn im Jahr 2019 habe der Mann ein Maschinengewehr benutzt. Sowohl bei dem Überfall vor einer Ikea-Filiale in Frankfurt als auch bei dem Überfall in Köln sei jeweils ein Geldbote durch Schüsse schwer verletzt worden.

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Mit europäischem Haftbefehl gesucht

In allen drei Fällen seien die Täter mit in den Niederlanden gestohlenen Autos und falschen Kennzeichen geflüchtet, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit. Die Autos seien unweit des Tatortes angezündet und die Flucht mit einem bereitstehenden zweiten Fahrzeug fortgesetzt worden.

Vermutungen, dass Mitglieder der ehemaligen Rote Armee Fraktion an den Taten beteiligt gewesen sein könnten, bestätigten sich laut Mitteilung in den Ermittlungen nicht. Gegen den Deutschen hatte die Staatsanwaltschaft Köln einen europäischen Haftbefehl erlassen. Die Auslieferung des Mannes nach Deutschland sei bereits beantragt.

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