USA wollen Maduro vor Gericht stellen

USA wollen Maduro vor Gericht stellen

Das russische Außenministerium hat das militärische Eingreifen der USA in Venezuela als „Akt der bewaffneten Aggression“ bezeichnet, der „tiefe Besorgnis und Verurteilung“ hervorrufe. „Die zur Rechtfertigung solcher Maßnahmen angeführten Gründe sind unhaltbar“, hieß es in einer Erklärung weiter, die noch nicht auf die angebliche Ergreifung von Machthaber Nicolás Maduro durch die Amerikaner eingeht.

„Ideologische Feindseligkeit hat die Oberhand über geschäftlichen Pragmatismus und die Bereitschaft gewonnen, vertrauensvolle und berechenbare Beziehungen aufzubauen.“ Venezuela müsse das Recht haben, „sein Schicksal selbst zu bestimmen, ohne irgendeine destruktive oder gar militärische Einmischung von außen“, forderte das Außenministerium.

Russland und Venezuela verbindet unter anderem ein „Vertrag über eine strategische Partnerschaft und Zusammenarbeit“. Doch hatte sich Wladimir Putins Machtapparat angesichts der militärischen Drohkulisse der USA gegen das Maduro-Regime mit einer offenen Parteinahme zurückgehalten.

Bei einem Telefonat Putins mit Maduro im Dezember benannte der russische Herrscher dann nicht einmal die Amerikaner direkt, sondern versicherte Maduro nur seiner „Solidarität“ und „Unterstützung“.  Grund dürfte die Rücksichtnahme auf die Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump gewesen sein, auf die man setzt, um im Angriffskrieg gegen die Ukraine voranzukommen. 

Zuletzt haben die Moskauer Bemühungen allerdings mit Blick auf die Verhandlungen über ein hypothetisches Friedensabkommen Dämpfer erlitten und neben Venezuela bedroht Trumps Regierung nun auch noch einen weiteren russischen Partner: Iran. 

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