
„Ideologische Feindseligkeit hat die Oberhand über geschäftlichen Pragmatismus und die Bereitschaft gewonnen, vertrauensvolle und berechenbare Beziehungen aufzubauen.“ Venezuela müsse das Recht haben, „sein Schicksal selbst zu bestimmen, ohne irgendeine destruktive oder gar militärische Einmischung von außen“, forderte das Außenministerium.
Russland und Venezuela verbindet unter anderem ein „Vertrag über eine strategische Partnerschaft und Zusammenarbeit“. Doch hatte sich Wladimir Putins Machtapparat angesichts der militärischen Drohkulisse der USA gegen das Maduro-Regime mit einer offenen Parteinahme zurückgehalten.
Bei einem Telefonat Putins mit Maduro im Dezember benannte der russische Herrscher dann nicht einmal die Amerikaner direkt, sondern versicherte Maduro nur seiner „Solidarität“ und „Unterstützung“. Grund dürfte die Rücksichtnahme auf die Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump gewesen sein, auf die man setzt, um im Angriffskrieg gegen die Ukraine voranzukommen.
Zuletzt haben die Moskauer Bemühungen allerdings mit Blick auf die Verhandlungen über ein hypothetisches Friedensabkommen Dämpfer erlitten und neben Venezuela bedroht Trumps Regierung nun auch noch einen weiteren russischen Partner: Iran.
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