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Man kann darüber streiten, ob die folgenden Neuerungen für Visual Studio Code zumindest teilweise auch auf die anhaltenden Probleme bei GitHub und die Einschränkungen über das neue Abrechnungsmodell bei GitHub Copilot zurückzuführen sind, aber dass Microsoft die lokalen KI-Fähigkeiten ordentlich ausbaut, dürfte vielen nicht ungelegen kommen. Los geht es mit der in dieser Woche veröffentlichten Version 1.122.
Im Wesentlichen setzen die Redmonder auf das etablierte BYOK-Modell, bei denen Entwickler einen eigenen API-Key für KI-Assistenten wie Claude Code oder Codex von OpenAI hinterlegen können. Neu ist, dass Microsoft auch die Umsetzung ohne einen Login bei GitHub ermöglicht. Auch ein eigener Endpoint kann festgelegt werden. Weitere Verbesserungen betreffen das Management von KI-Modellen, die Verwendung von Gruppenaktionen und eine bessere Integration in das neue Agent-Fenster, wobei das noch mit den Insidern weiter getestet wird.
Nutzer von Visual Studio Code, die lieber auf lokale KI-Möglichkeiten wie mit Ollama setzen und unabhängiger von Microsoft werden wollen, bekommen jedenfalls einige wesentliche Verbesserungen an die Hand. Solange Microsoft die aktuellen Probleme nicht nachhaltig löst, dürfte das bei einem Tropfen auf den heißen Stein bleiben.
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Über den Autor

Kevin Kozuszek
Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und Microsoft Edge zu berichten hat. Beiträge über Mozilla, Europas Digitalwirtschaft und inklusive Informatik runden meinen Bereich ab.
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