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#„Darauf bin ich nicht stolz. Das tut mir leid“

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„Darauf bin ich nicht stolz. Das tut mir leid“

Hansi Flick war die Sache sichtlich unangenehm. „Aus der Emotionalität heraus“, berichtete der Trainer von Bayern München, sei ihm „ein Satz rausgerutscht, auf den ich nicht stolz bin und der mir auch leid tut.“ Was genau er seinem Sportvorstand Hasan Salihamidzic da vor einigen Wochen im Teambus an den Kopf geworfen hatte, sagte Flick jedoch nicht.

„Jetzt halt endlich mal das Maul!“, soll Flick seinen Vorgesetzten laut „Bild“ bei jener lautstarken Auseinandersetzung angeschrien haben. Der Coach bestätigte diesen Ausfall nun indirekt, betonte jedoch abermals: „Wir haben uns die Hand gegeben und ausgesprochen, damit ist das Ganze vergessen.“ Doch die Bayern kommen in der entscheidenden Saisonphase nicht zur Ruhe – auch wegen Flick.

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Die aufregende Champions-League-Auslosung mit „Hammer-Gegner“ (Vorstand Oliver Kahn) Paris St. Germain im Viertelfinale, der aufreibende Meisterkampf, die Diskussionen um Flick als möglichen Bundestrainer – und dann der nächste Aufreger: Hansi gegen Hasan, Trainer gegen Sportchef. Fortsetzung folgt? Flick reagierte auf die Frage nach den Gründen für den Zwist äußerst dünnhäutig. „Das Thema ist vorbei“, sagte er bestimmt, gelobte aber Besserung.

Fokus auf Stuttgart

„Wir haben für die Zukunft gesagt: Die Mannschaft und der Staff haben es verdient, dass wieder Ruhe einkehrt, dass wir funktionieren und jeder seinen Job machen kann“, betonte er. Fortan wolle man „die Dinge gemeinsam in die richtigen Bahnen lenken“. Zum Beispiel in der Königsklasse. Dort gab Salihamidzic forsch das Endspiel am 29. Mai in Istanbul als Ziel aus. Zunächst erwarten den Titelverteidiger in der Final-Neuauflage des Vorjahres gegen PSG im Viertelfinale (7. und 13. April) aber „kribbelige Spiele“, wie Thomas Müller meinte.

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Flick ließ kaum Vorfreude aufkommen. „Mein Fokus geht erst mal auf das Spiel gegen Stuttgart“, sagte er. Im Süd-Derby an diesem Samstag (15.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga sowie bei Sky) muss er womöglich auf Joshua Kimmich (grippaler Infekt) verzichten, Kapitän Manuel Neuer dagegen kehrt zurück. „Es würde uns gut tun, wenn wir in die Länderspielpause mit einem Sieg gehen“, sagte Salihamidzic. Denn danach wartet auf den Tabellenführer das nicht nur für Flick „wichtige“ Topspiel bei Verfolger RB Leipzig. „Die machen das sehr gut“, sagte Salihamidzic über den „sehr ernst zunehmenden Herausforderer“.

Damit die Bayern gegen RB auf Weltfußballer Robert Lewandowski und Abwehrchef David Alaba zurückgreifen können, verweigern sie beiden Stars die WM-Quali-Reise nach Großbritannien. „Wenn es so bleibt, dass die Rückkehrer aus England in Quarantäne müssen, werden wir Lewa nicht abstellen können“, sagte Salihamidzic. Lewandowski sollte am 31. März mit Polen gegen die Three Lions spielen. Alaba wäre am 25. März mit Österreich in Schottland gefordert, soll laut Salihamidzic aber erst „ein paar Tage später“ nachkommen.

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Die Länderspiele jetzt, sagte Flick, seien für seinen ohnehin arg strapazierten Kader „eine enorme Belastung“. Dennoch ist er optimistisch für den Titel-Endspurt: „Wir sind vom Pressing her wieder da, wo wir uns sehen wollen.“ Außerdem lasse sich sein Team von all dem Trubel nicht anstecken. „In der Mannschaft“, betonte er, „ist es aktuell nicht unruhig.“ Immerhin.

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