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#Jugend und Medien – “gruscheln” und telefonieren – Panorama

Jugend und Medien – “gruscheln” und telefonieren – Panorama

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Die aktuelle JIM-Studie des medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (www.mpfs.de) fördert recht viel Interessantes, aber nicht unbedingt Spektakuläres zutage. Den Medien-Alltag Jugendlicher prägen virtuelle und reale peer-Foren, PC und Telefon liefern die Basis-Ausstattung.


Hier eine Zusammenfassung der Ergebnisse zur Mediennutzung (ins. Online und Print) in Stichworten:

Starke Verbreitung von Internet im Vergleich zu Print-Medien, Zunahme seit 2007
• Internet im Haushalt bei 96% der Jugendlichen,
Platz 4 nach Handy, Computer und Fernseher,
Anteil deutlich höher als Tageszeitungs- bzw. Zeitschriftenabo im Haushalt (zw. 43 und 65% je nach Bildungsniveau, höchste Anteile bei Gymnasiasten);

• eigener Computer mit Internetzugang im Zimmer 51%
→ eigener Computer mit Internetzugang + 6PP (Prozent Punkte)im Vgl. zu 2007
→ „Ein Anstieg in der Medienausstattung der Jugendlichen ist inzwischen nur noch bei digitalen Geräten zu verzeichnen”.
→ aber auch Zeitschriften- und Tageszeitungsanteile „deutlich höher” im Zeitvergleich

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Zunehmend große Bedeutung von Internet als Freizeitbeschäftigung, Bedeutungsverlust für Zeitungen
• 97% nutzen Internet zumindest selten
→ 2007 93% mindestens selten

• Internet mit 84% mindestens mehrmaliger Nutzung pro Woche auf Platz 4 der Freizeitbeschäftigungen nach Fernsehen, Computer allg. und Handy;
→ Veränderungen in Nutzung täglich/ mehrmals pro Woche im Vgl. zu 2007: Internet + 7 PP, Zeitungen – 5 PP.

• Bei Zeitungen und Zeitschriften haben die Print-Ausgaben größeren Stellenwert.
Mit höherer formaler Bildung deutlich häufiger Internet, Tageszeitungen und Bücher als Freizeitbeschäftigung angegeben, Jugendliche mit niedrigerem Bildungsniveau lesen eher die Onlineausgaben von Tageszeitungen und Zeitschriften.
Zeitungen (46% J, 41% M), Online-Zeitungen (14% J, 10% J) und -Zeitschriften (14% J, 7% M) werden zu größeren Anteilen von Jungen gelesen, während Mädchen die Print-Ausgaben von Zeitschriften/ Magazinen (30%M, 29% J) und vor allem Bücher (48% M, 32% J) präferieren.

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Das Internet als unverzichtbares Medium für Jugendliche
• Internet ist das Medium, auf das mit 29% der größte Anteil der Jugendlichen nicht verzichten kann
→ Zunahme um +7PP im Vgl. zu 2007
• Werte für Zeitschriften und Zeitungen nur jeweils 3% (hier vermutlich aber nur auf Print bezogen)

Internet wird von Jugendlichen als Informations- und Kommunikationsmedium vielfältig genutzt, Zeitschriften/ Zeitungen (online) nicht explizit genannt
• Am meisten werden Suchmaschinen im Internet benutzt, aber auch Online-Communities, Instant Messaging und Emails sind eine wichtige Funktion
• Zeitungen/Zeitschriften fließen vermutlich indirekt bei Nachrichten/Aktuelles oder auch Infos ein

Online-Communities nehmen einen großen Stellenwert für regelmäßige Kontakte zu Freuden ein, nach wie vor überwiegen face-to-face-Kontakte
• Kontakte zu Freunden (mindesten mehrmals pro Woche): am meisten über face-to-face (91%); Internetcommunities mit 71% fast gleichwertig mit Festnetztelefon (72%); emails 22%;
Chats werden von nur 29% „regelmäßig” besucht, wobei die Unterscheidung zwischen einem Chat, einer Online-Community und einem Messenger offensichtlich schwerfällt (20% nennen Communities auf offene Frage nach genutzten Chat-Räumen).
• die mit Abstand bekannteste und am häufigsten genutzte Online-Community ist „schülerVZ”: von 45 % auf offene Frage als ,schon mal besucht’ genannt, dann „studiVZ” 12 %, „MySpace” 10 %, „ICQ” 7 %.
• Nutzungsfrequenz Online-Communities: 57% täglich/mehrmals pro Woche, 7% einmal/Woche bis einmal/14 Tage, 9% einmal/Monat bis seltener 27% nie
• 48% der im Internet verbrachten Zeit werden zur Kommunikation verwendet, jeweils 16 bis 18 % für Spiele, Informationssuche oder Unterhaltung
• Bedeutung des Web 2.0 („aktive” Online-Tätigkeiten wie „in Newsgroups schreiben”, Musik/Sound einstellen”, „Weblogs schreiben”, „Fotos/Videos einstellen” und „Online-Communities nutzen” zusammengefasst):
84% machen überhaupt, 62% täglich/ mehrmals die Woche;

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Jugendliche vertrauen vor allem den Aussagen von Tageszeitungen, Internet trotz häufiger Nutzung vergleichsweise geringe Glaubwürdigkeit
• Glaubwürdigstes Medium ist für die Jugendlichen die Tageszeitung, gefolgt vom Internet
→ Im Vergleich mit 2008 zeigt sich in der Tendenz eine Stärkung der klassischen Medien (Tageszeitung von 42% auf 44%; Fernsehen von 28% auf 31%; Radio von 10% auf 13%; Internet von 16% auf 12%).
• Beträchtliche Unterschiede bezüglich Alter und formaler Schulbildung (wobei das wohl zusammenhängt)

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