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„Schäuble möchte Bundestagspräsident bleiben“

Wolfgang Schäuble würde nach der Bundestagswahl gerne wieder Parlamentspräsident werden. „Ich bin darüber, was ich jetzt mache, völlig mit mir im Reinen, ich mache es sehr gern“, sagte der 78 Jahre alte CDU-Politiker der Neuen Osnabrücker Zeitung. „Und über das, was kommt, entscheiden zunächst die Wählerinnen und Wähler“, fügte er hinzu.
Schäubles Wiedereinzug in den Bundestag, dem er als dienstältester Abgeordneter bereits seit 49 Jahren angehört, gilt als sicher. Allerdings wird der Bundestagspräsident traditionell von der stärksten Fraktion gestellt. Mit Blick auf die Umfragen könnte es also für Schäuble eng werden – die SPD liegt derzeit klar vor CDU/CSU.
Kein Regierungsamt mehr
Zur Aussage einer Zeitung, er wäre „der beste Kandidat“ für die Union als Kanzler gewesen, sagte Schäuble: „Gelegentlich liest man gern, dass man eigentlich ganz tüchtig sei oder gewesen sei.“ Ein Regierungsamt strebt der frühere Innen- und Finanzminister, der eine Woche vor der Wahl 79 Jahre alt wird, aber nicht mehr an.
„Ich spüre, was ich kann und was weniger wird“, sagte er der Zeitung. „Schon vor der letzten Wahl habe ich – mit 75 Jahren – bewusst vielen gesagt, dass ich der nächsten Regierung nicht noch einmal angehören will. So war ich nach Verkündung des Wahlergebnisses davor gefeit, mich noch einmal in Versuchung führen zu lassen.“
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