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#Skyline mit Mondsichelfarn

Skyline mit Mondsichelfarn



Es grünt so grün: An der Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Oberrad rankt wilder Wein.

Bild: Lucas Bäuml

Das mögliche Frankfurter Rathaus-Bündnis will Bauherren vorschreiben, Fassaden von Hochhäusern zu begrünen. „Das sind Marketing-Jokes“, meint ein Architekt. Aber die Fachwelt ist gespalten.

Dass sich Frankfurt dem „grünen Bauen“ verschrieben hat, soll nicht nur durch den niedrigen Energieverbrauch der Immobilien deutlich werden, sondern auch von Ferne sichtbar sein. „Wir wollen die Frankfurter Skyline zur grünen Silhouette machen“, heißt es im neuen Koalitionsvertrag, den das geplante „V-Ampel“- Bündnis ausgehandelt hat. Im nächsten Hochhausrahmenplan soll es verpflichtende Vorgaben zur Begrünung der Fassade geben. Aber so lange wollen die angehenden Bündnispartner nicht warten. Bis der neue Rahmenplan fertig ist, der zusätzliche Standorte für Hochhäuser ausweist, soll es auch schon bei der Genehmigung weiterer Türme „im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten“ die Pflicht zur Fassadenbegrünung geben. Und damit nicht genug: „Die Stadt Frankfurt wirkt darauf hin, dass auch die bestehenden Hochhäuser grüner werden“, heißt es im Vertrag.

Wie zumindest Letzteres geschehen soll, also eine nachträgliche Begrünung bestehender Hochhäuser, bleibt rätselhaft. Beispiele für begrünte Neubauten gibt es dagegen schon. Allerdings stehen sie in der Regel in Vegetationszonen, in denen das milde und feuchte Klima eine Begrünung begünstigt. In Singapur hat das Architekturbüro Woha schon mehrere Türme üppig begrünt. Aber auch in Norditalien gibt es ein prominentes Beispiel: In Mailand steht der „Bosco Verticale“, zwei Wohntürme mit bepflanzten Balkonen bilden diesen „vertikalen Wald“. Das Projekt wurde mit dem Internationalen Hochhauspreis ausgezeichnet, ist aber umstritten, weil die Begrünung und Pflege sehr aufwendig und die Wohnungen entsprechend teuer sind.

  #Scholz macht Tempo in der Klimapolitik

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