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#Sony ist beunruhigt: Probleme mit der PlayStation 5

Sony ist beunruhigt: Probleme mit der PlayStation 5

Der eigene Erfolg ist gleichzeitig das größte Problem. Sony kann die gewaltige Nachfrage an PlayStation 5 Konsolen noch immer kaum stemmen. Grund ist aber nicht nur das Kundeninteresse allein. Auch ein weltweites Problem bereitet Sorgen. Und damit ist nicht das Coronavirus selbst gemeint.

Verpackung der PlayStation 5 von Sony
Die PlayStation 5 ist beliebt. So beliebt, dass die Nachfrage weiter nur schwer bedient werden kann.Bildquelle: Sony

Sony jubelt über boomende Verkäufe seiner PlayStation-Konsolen. Wie der japanische Konzern für Unterhaltungselektronik jetzt mitteilte, war das Fiasko um vielerorts ausverkaufte PlayStation 5 (PS5) mitten im lukrativen Weihnachtsgeschäft nicht unbegründet. Denn die Fans der Spielekonsole kauften mitten in der Coronakrise sozusagen alles, was verfügbar war. Und schneller also Sony vielerorts nachliefern konnte und aktuell nach wie vor kann. Das geht aus den neuen Quartalszahlen für den Zeitraum zwischen Oktober und Dezember hervor.

PlayStation 5 verkauft sich gut

Demnach ist es Sony im vergangenen Weihnachtsquartal gelungen, 4,5 Millionen PS5 an den Mann und die Frau zu bringen. Und nicht nur das. Hinzu kommen nämlich auch noch 1,4 Millionen PlayStation 4 (PS4). In Summe wurden von Sony also 5,9 Spielekonsolen in nur einem Quartal verkauft. Das ist auf der einen Seite ein Erfolg. Andererseits aber nicht besser als im Vergleich zum Vorjahr.

Im Weihnachtsgeschäft 2019 gelang es Sony nämlich, sogar 6 Millionen PlayStation 4 zu verkaufen. Damals waren die Lager aber auch etwas üppiger gefüllt. Und 2018, als es noch keinen Ausblick darauf gab, dass zeitnah die PS5 erscheint, lag der Absatz an PS4-Konsolen im Weihnachtsgeschäft sogar bei 8,1 Millionen Geräten.

Zudem darf man noch einen weiteren Aspekt nicht vergessen. Nämlich dass der Vermarktungsstart der PS5 im vergangenen Jahr erst am 19. November startete – also mitten im vierten Quartal. Hätte Sony die neue Konsole nur ein paar Tage eher in den Verkauf geschickt, hätte man die Absatzzahlen des Vorjahres vermutlich locker übertroffen.

Insgesamt verkaufte Sony im vergangenen Jahr 6,2 Millionen PS4-Konsolen. Und rechnet man auch noch die 4,5 Millionen PS5-Konsolen dazu, kommt man in Summe auf 10,7 Millionen verkaufte PlayStation-Modelle im Jahr 2020. Ein Jahr zuvor lag der Absatz bei 14,6 Millionen Einheiten.

PS5 ist vielerorts ausverkauft – Besserung nicht in Sicht

Gleichzeitig musste Sony anlässlich der Vorstellung des neuesten Geschäftsberichts die Erwartungen für das laufende Jahr bremsen. Grund ist ein weltweiter Mangel an Chips. Sonys Finanzvorstand Hiroki Totoki sagte laut Nachrichtenagentur Reuters: „Es ist schwierig für uns, die Produktion der PS5 angesichts des Mangels an Halbleitern und anderen Komponenten zu steigern.“

Die Folge: Möglicherweise bleibt das Angebot an PS5-Konsolen auch in den kommenden Wochen stark eingeschränkt. Schaut man sich aktuell in den großen Onlineshops um, ist nahezu überall das kleine Schildchen mit der Aufschrift „ausverkauft“ aufgestellt. Auch bei Amazon ist die PS5 derzeit nicht verfügbar.

Gleichwohl gibt es Berichte, wonach unter anderem in den Lagern von Amazon regelmäßig kleine Mengen der PlayStation 5 aufschlagen. Es dauert aber in der Regel nur wenige Minuten, bis der Nachschub schon wieder vergriffen ist.

Sony Smartphone-Sparte kommt nicht auf die Beine

Deutlich weniger erfolgreich verlief für Sony das Geschäft mit Smartphones. Zwischen Oktober und Dezember vergangenen Jahres stieg der Absatz verglichen mit den Vorquartalen zwar an, in Summe waren es aber nur 1 Million Handys, die die Zentrallager von Sony im vierten Quartal 2020 verließen. Im Weihnachtsgeschäft 2019 sind es immerhin noch 1,3 Millionen Geräte gewesen.

Die Folge: Im gesamten vergangenen Jahr verkaufte Sony nur noch 2,8 Millionen Smartphones. Verglichen mit dem Vorjahr ist der Absatz damit um mehr als 1 Million Geräte eingebrochen. Denn 2019 war es Sony noch gelungen, 3,9 Millionen Handys zu verkaufen.

Und Fernseher? Davon verkaufte Sony im abgeschlossenen Weihnachtsquartal 3,2 Millionen Geräte. Das waren 200.000 Einheiten weniger als im Vorjahr. Insgesamt waren es im vergangenen Jahr 8,8 Millionen Fernseher nach 10 Millionen im Jahr 2019.

Finanziell lief es ordentlich für Sony

Seinen Umsatz konnte Sony im letzten Quartal des vergangenen Jahres verglichen mit dem Vorjahr um neun Prozent auf umgerechnet 21,3 Milliarden Euro steigern. Der Gewinn schnellte sogar um 62 Prozent auf knapp 3 Milliarden Euro nach oben. Die Prognosen für das noch bis Ende März laufenden Geschäftsjahres 2020/2021 hob Sony daraufhin ein weiteres Mal an.

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  • Sony PlayStation 5 Packshot: Sony

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