#Was die Basis unserer Denkfehler ist

Dem englischen Denker Wilhelm von Ockham verdanken wir das Parsimonitätsprinzip: nicht zu viele Annahmen, Hypothesen oder Begriffe einführen, stattdessen einfach bleiben und hiermit sparsam sein. Unnötiges wird abgeschnitten – das Prinzip hat daher auch als Ockhams Rasiermesser Bekanntheit erlangt. Besonders in der Psychologie würde man sich die Dienstleistung eines Begriffsbarbiers manches Mal wünschen. Die Disziplin…

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#Ohne Phantasie geht nichts

„Ohne Phantasie geht nichts“ Der Begriff „Framing“ hat im politischen Diskurs längst Antonio Gramscis gute alte „Hegemonie“ abgelöst. Im internetbasierten Alltag bedeutet er umgangssprachlich meistens, dass die Social-Media- und Influencer-Truppen einer Partei oder Organisation es geschafft haben, eine bestimmte Sicht auf ein neues Phänomen durchzusetzen und diese Perspektive in der Debatte zu verfestigen – oder…

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#Wie sich mit Daten tief in die Persönlichkeit blicken lässt

„Wie sich mit Daten tief in die Persönlichkeit blicken lässt“ Die gute Nachricht ist: Mit der Technologie von Anbietern wie Cammio, Retorio oder Viasto lässt sich das ändern. Mithilfe automatisierter Videointerviews, Künstlicher Intelligenz und selbstlernender Systeme lassen sich Verhaltenshinweise von Bewerbern wie Gesichtsausdruck, Körpersprache und Stimme analysieren, um ein Persönlichkeitsprofil zu erstellen. Manipulation weiter möglich …

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#Wie der Zufall unsere Entscheidungen beeinflusst

„Wie der Zufall unsere Entscheidungen beeinflusst“ Richter sollten überlegt, verlässlich und fair urteilen. Das jedenfalls erwarten wir von der Rechtsprechung. Doch in den Vereinigten Staaten bestrafen Richter afroamerikanische Angeklagte überdurchschnittlich hart, wie groß angelegte Untersuchungen zeigen. Die vermeintlich Unparteiischen unterliegen offenbar einem „Bias“, einer Urteilsverzerrung. Solche Vorurteile, ob bewusst oder unbewusst, sind allerdings nicht die…

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#Ein köstliches Kalkül, mildtätig zu sein

„Ein köstliches Kalkül, mildtätig zu sein“ Die tödliche „Asiatische Krankheit“ lässt folgende Wahl: Im ersten Szenario fordert sie mit Sicherheit vierhundert Opfer. Im zweiten Szenario drohen sechshundert Tote, aber nur mit einer Wahrscheinlichkeit von zwei Dritteln – mit Glück bleiben alle verschont. Die meisten Menschen wären hier zu pokern bereit. Ist die zweite Option also…

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#Wie Rauschen unsere Entscheidungen vernebelt

„Wie Rauschen unsere Entscheidungen vernebelt“ Wie viel kostet eine Versicherung? Das hängt ganz entscheidend davon ab, wie hoch die Versicherungen ihr Risiko einschätzen. Dabei kommen sie häufig zu recht unterschiedlichen Ergebnissen. Doch wie stark weichen diese voneinander ab?   „Die meisten erwarten, dass – wenn mehrere Versicherungsanalysten sich denselben Fall angucken – ihre Einschätzungen etwa…

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#Wie unsere Gesellschaft immer mehr das Risiko scheut

„Wie unsere Gesellschaft immer mehr das Risiko scheut“ Zwei, drei, allenfalls vier Meter von der Rennstrecke entfernt standen die Fotografen, als der in Führung liegende Jochen Rindt mit seinem Formel-1-Auto durch Eau Rouge schoss. Mehr als hüfthohe Leitplanken hielt man in der gefürchteten Kurvenkombination von Spa-Francorchamps nicht für nötig. Dabei brachte Rindts Lotus schon damals,…

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