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#Frankfurter Büro der BNP Paribas durchsucht

„Frankfurter Büro der BNP Paribas durchsucht“

Die Staatsanwaltschaft Köln durchsucht mit rund 130 Ermittlern seit Dienstag die Frankfurter Büros der französischen Großbank BNP Paribas SA. Grund für die Razzia sind Ermittlungen der Behörde zum Cum-Ex-Steuerskandal.

Ein Sprecher der BNP bestätigte die Durchsuchung und sagte, das Institut kooperiere. Ein Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft bestätigte die Maßnahme bei einer Bank in Frankfurt, ohne deren Namen zu nennen. Über die Durchsuchung hatte zuvor das Handelsblatt berichtet.

Der Staatsanwaltschaft zufolge richten sich die Ermittlungen gegen 58 Beschuldigte, darunter ehemalige und aktuelle Mitarbeiter der Bank. „Vor diesem Hintergrund werden auch Wohnanschriften von Beschuldigten in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz durchsucht“, schrieb die Behörde in einer Stellungnahme.

Die Cum-Ex-Handelsstrategie (lateinisch für „Mit-Ohne“) nutzte Schwächen in der Dividendenbesteuerung aus, um sich diese Abgabe mehrfach erstatten zu lassen. Deutschland schob der Praxis 2012 einen Riegel vor. Den Steuerzahlern sind im Laufe der Jahre durch Cum-Ex geschätzt mehr als 10 Milliarden Euro Kosten entstanden.

Obwohl die Wurzeln des Cum-Ex-Skandals schon mehr als ein Jahrzehnt zurückliegen, erschüttert er weiterhin die Finanzbranche. Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen mehr als 1.500 Personen und hat zuletzt den Druck auf internationale Banken erhöht.

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