Söder sagt Teilnahme an Treffen der Jungen Union ab

Der CSU-Vorsitzende Markus Söder wird, anders als zunächst angekündigt, nicht beim Deutschlandtag der Jungen Union am kommenden Wochenende in Münster zu Gast sein. Das bestätigte ein Parteisprecher am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur; zuvor hatte die Süddeutsche Zeitung berichtet. Söder wird am Samstag stattdessen an einer Basiskonferenz der CSU teilnehmen.

Die Absage des bayerischen Ministerpräsidenten kommt überraschend. Zahlreiche CDU-Spitzenpolitiker haben ihr Kommen zum dreitägigen Treffen des Nachwuchses der Union zugesagt, das am Freitag beginnt. Darunter sind der Parteivorsitzende Armin Laschet, Generalsekretär Paul Ziemiak, der Fraktionsvorsitzende Ralph Brinkhaus und Gesundheitsminister Jens Spahn. Es ist die erste große öffentliche Parteiveranstaltung nach dem schlechten Abschneiden bei der Bundestagswahl. Mit Diskussionen über die künftige personelle und inhaltliche Aufstellung der Partei ist zu rechnen. Es verwundert, dass Söder, der gerne Kanzlerkandidat der Union geworden wäre, diese Bühne nicht nutzt.

Andererseits hat Söder erst vergangene Woche erfahren, dass das Zusammentreffen mit dem Parteinachwuchs gerade ungemütlich sein kann. Auf der bayerischen Landesversammlung der Jungen Union in Deggendorf kritisierten mehrere Teilnehmer Söders „One-Man-Show“. Drei Viertel der Delegierten stimmten für einen Antrag, Markus Söders Name aus einem Satz zu streichen. Der Satz hatte ursprünglich gelautet: „Es ist Zeit, ein schlagkräftiges, frisches Team hinter unserem starken Zugpferd Markus Söder zu bilden.“

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