#Romantik als dunkle Energie

Eine Ungerechtigkeit ist es, den 1933 in Köln geborenen Kunsthistoriker Helmut Börsch-Supan stets nur als Doyen der Forschung zu Caspar David Friedrich zu titulieren, hat er doch ebenso Gescheites zu Schinkels Bühnenbildern, zur Malerei des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts von Graff bis Marées oder zu Schloss Charlottenburg in Berlin verfasst. Berlin, wo er neben seiner…

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#Feuer, Qualm und Asche

Vor Kurzem betraten zwei Aktivistinnen der Letzten Generation die Hamburger Kunsthalle und versuchten, Caspar David Friedrichs Gemälde „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ mit einer liebevoll collagierten Variante des gleichen Bildes zu überkleben. Ihre Variante zeigt kein Nebelmeer über den Wäldern der Sächsischen Schweiz, sondern Rauch und Flammen – eine Anspielung auf die letztjährigen Waldbrände dort….

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#Security stoppt Klebe-Aktion von „Letzter Generation“ an berühmtem Gemälde

„Security stoppt Klebe-Aktion von „Letzter Generation“ an berühmtem Gemälde“ Eine Klebe-Aktion der Klimagruppe „Letzte Generation“ ist an diesem Sonntag in der Hamburger Kunsthalle vom Wachpersonal verhindert worden. Zwei Aktivistinnen wollten das Sicherheitsglas des Gemäldes „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ von Caspar David Friedrich (1774-1840) mit einem mitgebrachten, abgewandelten Bild überkleben, wie die Polizei mitteilte. Es…

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#Grau zu Blau in Mutter Natur

„Grau zu Blau in Mutter Natur“ Ölstudien, das Wort mag für manche wie die Suche nach unerschlossenen Quellen schwarzen Goldes klingen. Für Kunstinteressierte jedoch ist es seit einigen Jahren der Goldstandard. Oft auf Reisen und nahezu immer in der Natur vor dem Objekt entstanden, sind es gut transportable und daher kleinformatige Skizzen auf einfachen und…

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#Bleibende Spuren in der Wüste

„Bleibende Spuren in der Wüste“ Die norwegischen Architekten des Büros Snøhetta („Schneekappe“) stellen mit ihren Bauten die Winckelmannsche Klimatheorie auf den Kopf. Ihr Osloer Opernhaus mit seiner in den Hafen kippenden riesigen Freifläche aus weißem Marmor erinnert an Caspar David Friedrichs Eisschollen aus dessen Gemälde „Gescheiterte Hoffnung“ und kühlt selbst an heißesten Tagen durch den…

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#Im Schatten der Türme

„Im Schatten der Türme“ Die Autobahn teilt ein Häusermeer. In den Gassen schimmern Leuchtreklamen. Und zu Füßen der Wolkenkratzer sind Straßengangs beheimatet, deren Mitglieder die Stadt tyrannisieren und in den Elendsquartieren ihre Geschäfte betreiben. Das ist nicht „Me­tropolis“, das ist Neo Tokyo – Japans Hauptstadt im Jahr 2019, wie sie sich Comiczeichner in den Achtzigerjahren…

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#Wandernde Seelen mit Freiheitsdurst

„Wandernde Seelen mit Freiheitsdurst“ Die Gretchenfrage, ob die Dresdner Sammlungen in Zeiten permanenter putinscher Grenzüberschreitungen ein Gutteil ihrer Romantiker nach Moskau ausleihen sollten, beantwortet der Ausstellungstitel: „Träume von Freiheit“. Obgleich vor vier Jahren konzipiert, trifft die Gegenüberstellung von deutschen und russischen Romantikern plus ihren aktuellen Nachfolgern mit dem ewigen Ringen um Freiheit ins Herz, damals…

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#Rituale des Abschieds

„Rituale des Abschieds“ Es gibt wohl keinen besseren Ort, um melancholisch zu sein, als die deutsche Küste. So wie am Mittelmeer gefühlt immer Sommer ist, ist an der Nordsee immer Herbst. Es braucht nicht viel, um sich an einsamen Abenden am windumtosten Strand wie Caspar David Friedrichs Mönch vor der Jenseitspforte zu fühlen, einer so…

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#Ein weithin unzeitgemäßer Baum

„Ein weithin unzeitgemäßer Baum“ Sie müssen jetzt ganz stark sein: Tannenzapfen haben nichts mit Tannen zu tun. Auch Tannenhäher haben nichts mit Tannen zu tun. Und das Etikett des „Tannenzäpfle“-Biers der badischen Staatsbrauerei zeigt auch nicht die Fruchtstände der Weißtanne, sondern die der Fichte. In den meisten Wäldern stehen kaum noch Tannen, und richtige Wälder…

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