#Die Frau mit dem erdbeerroten Lippenstift

Die Ähnlichkeit der Figuren dieses Films mit lebenden Personen ist beabsichtigt. Maureen Kearney, die Heldin, leitet die Sektion der größten französischen In­dus­trie­ge­werk­schaft CFDT bei dem staatseigenen Nuklearkonzern Areva. Im Sommer 2012 vertraute ihr ein Informant Hinweise auf einen Geheimvertrag zwischen Areva und der chinesischen Atomindustrie an, der einen umfassenden Technologietransfer nach China als Ge­gen­leis­tung für…

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#Mit den Augen eines Esels

„Mit den Augen eines Esels“ Sie heißen Hola, Tako, Marietta, Ettore, Rocco und Mela. Sechs Esel, die im Film einen einzigen spielen: „EO“. Wie der Laut, den er von sich gibt. Im Deutschen: I-ah. Jerzy Skolimowskis Film erzählt die Passions­geschichte dieses Esels. Neben ihm verblasst auch Isabelle Huppert, die eine kleine Rolle spielt. Skolimowski, der…

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#Schatzsuche am Rhein

„Schatzsuche am Rhein“ Lachen hilft immer, so ungefähr dürfte das inoffizielle Kölner Stadtmotto lauten, und die Eröffnung der 32. Ausgabe des von Martina Richter (Direktorin) und Johannes Hensen (Programmchef) geleiteten „Film Festival Cologne“ konnte das wieder einmal bestätigen. Der zuständige nordrhein-westfälische Minister mit ellenlangem Titel, in dem irgendwo „sowie Medien“ vorkommt, Nathanael Liminski, hatte also,…

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#Drei Winter sind genug

„Drei Winter sind genug“ Wie Helvetien denn sei, so als Land, fragt der Druide des kleinen gallischen Dorfes die beiden Heimkehrer aus der Schweiz, und Obelix antwortet mit einer wischenden Armbewegung: „Flach.“ Ebenso ab­surd klingt die Auskunft, die man auf die Frage geben müsste, wie die Berlinale in diesem Jahr gewesen ist: Sie war kurz….

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#Mitten in der Pandemie auf den roten Teppich

„Mitten in der Pandemie auf den roten Teppich“ So müssen sich die letzten Heiden am christlichen Ende der Antike gefühlt ha­ben: Der Tempel ist geöffnet, die Opferaltäre rauchen, aber das Ritual fühlt sich nicht mehr an wie früher. Bei der Berlinale dieses Jahres sitzt man im Ki­no, der Vorhang geht auf, die Festivalfanfare erklingt, aber…

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#Kein Ort stand mir vor Augen

„Kein Ort stand mir vor Augen“ Es ist Spätsommer 1933. Der Regisseur Jean Renoir, Sohn des Impressionisten Auguste Renoir, hat für die erste französische Verfilmung von Gustave Flauberts Roman „Madame Bovary“ Freunde und Familie im normannischen Ackerbürgerdorf Lyons-la-Forêt zusammengetrommelt. Sein Neffe Claude ist als Kameramann engagiert. Den Schnitt übernimmt Renoirs Lebensgefährtin. Renoirs älterer Bruder Pierre,…

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#Böse Mädchen im Kloster

„Böse Mädchen im Kloster“ Die großen Kinoautoren werden in Cannes gehätschelt, aber der kommerzielle Glamour ist für das Festival genauso wichtig, und die Filme von Paul Verhoeven passen ideal in beide Kategorien. Vor fast dreißig Jahren lief sein Erotikthriller „Basic Instinct“ im Wettbewerb, 2016 kehrte er mit Isabelle Huppert und „Elle“ an die Croisette zurück,…

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#Massive Kritik am Kultur-Lockdown in Frankreich

„Massive Kritik am Kultur-Lockdown in Frankreich“ Kritik und Freudentränen folgten bei der Vergabe der  französischen César-Filmpreise in diesem Jahr dicht aufeinander: Die 46. Zeremonie fand am Freitagabend zwar ohne Publikum, aber mit Preisträgern und allen Nominierten statt – bis auf eine bemerkenswerte Ausnahme. Der Hauptgewinner blieb der Preisverleihung fern. Die Tragikomödie „Adieu les cons“ (“Auf…

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