#Von der Schreibarbeit geprägte Knochen

Heute macht vielen das lange Sitzen vor dem Computerbildschirm zu schaffen. Unter berufsbedingten Haltungsschäden litten aber offenbar auch schon Menschen vor über 4000 Jahren, geht aus einer Untersuchung der Skelette altägyptischer Schreiber hervor. Sie waren demnach auffallend häufig von Knochenveränderungen und Gelenkverschleiß in bestimmten Bereichen betroffen. Diese Merkmale lassen sich dabei mit bekannten Körperhaltungen und…

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#Verschollene Bücher aus der Grimm’schen Privatbibliothek

Die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm sind weltweit für ihre Märchen bekannt. Jetzt haben Historiker im polnischen Posen 27 verschollene Bücher aus der Privatbibliothek der beiden Sprachwissenschaftler und Märchenschöpfer entdeckt. Die Werke, darunter eine Erstausgabe des “Simplicissimus”, tragen handschriftliche Anmerkungen der Gebrüder Grimm auf ihren Umschlagseiten – und liefern so wertvolle Hinweise auf ihre Arbeitsweise….

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#Was DNA über das Leben der Awaren verrät

Über die Awaren – ein Steppenvolk, das im Frühmittelalter in Europa lebte – ist bislang nur wenig bekannt. Anhand alter DNA aus Gräbern in Ungarn haben Wissenschaftler nun die Lebensweise dieser ursprünglich aus Zentralasien stammenden Gemeinschaften untersucht. Die Genome offenbaren die soziale Organisation und familiären Beziehungen der Awaren über mehrere Generationen hinweg. Was lässt sich…

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#Die „Schamanin“ in neuem Licht

Ihr Grab gilt als einer der bedeutendsten Funde aus der europäischen Mittelsteinzeit und stand in den letzten Jahren erneut im Fokus der Forschung. Die neusten Erkenntnisse zur „Schamanin“ von Bad Dürrenberg werden jetzt in einem neugestalteten Raum im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle präsentiert. Darüber berichtet das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und resümiert, was…

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#Rätselhafter Hühnerei-Fund

Was hatte es mit dieser ungewöhnlichen Grabbeigabe auf sich? Passend zur Osterzeit rückt das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege einen besonderen Fund aus seinem Archiv in den Fokus: Ein vermutlich hartgekochtes Hühnerei, das im 7. Jahrhundert einem fünfjährigen Knaben mit kindlicher Waffenausstattung ins Grab gelegt worden war. Auch zehn Jahre nach der Entdeckung lässt sich über…

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#Frühe Zeugnisse mediterraner Bootsbaukunst

Nautische Raffinesse in der Jungsteinzeit: Schon vor über 7000 Jahren waren Menschen im Mittelmeerraum mit überraschend raffiniert gebauten Booten unterwegs, berichten Archäologen. Dies zeigen Untersuchungsergebnisse von fünf Kanus, die am Grund eines küstennahen Sees in Italien entdeckt wurden. Vor allem ein Exemplar zeigt dabei eine Ausstattung, die dem Einsatz von Segeln oder der Konstruktion eines…

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#Frühe Zeugnisse mediterraner Bootsbaukunst

Nautische Raffinesse in der Jungsteinzeit: Schon vor über 7000 Jahren waren Menschen im Mittelmeerraum mit überraschend raffiniert gebauten Booten unterwegs, berichten Archäologen. Dies zeigen Untersuchungsergebnisse von fünf Kanus, die am Grund eines küstennahen Sees in Italien entdeckt wurden. Vor allem ein Exemplar zeigt dabei eine Ausstattung, die dem Einsatz von Segeln oder der Konstruktion eines…

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#Wo das Taufbecken der Ottonen stand

Der Stiftsberg von Quedlinburg war im frühen Mittelalter der Hauptsitz der Ottonen-Dynastie. Jetzt haben Archäologen bei Ausgrabungen in der Krypta der Stiftskirche die Halterung für ein Taufbecken aus dem zehnten Jahrhundert entdeckt. In diesem Becken wurden einst wahrscheinlich namhafte Mitglieder des ottonischen Herschergeschlechts getauft. Zudem ist dies der älteste Nachweis eines vierpassförmigen Taufbeckens nördlich der…

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#„Me Too“ gab es schon im Mittelalter

In vergangenen Jahrhunderten hatten Frauen meist deutlich weniger Rechte als Männer und wurden in vielem benachteiligt. Dennoch waren sie selbst im Mittelalter nicht wehrlos gegenüber sexuellen Übergriffen und Missbrauch durch Männer, wie nun historische Aufzeichnungen aus einem spanischen Kloster aufdecken. Sie dokumentieren mehrere Fälle, in denen missbrauchte Frauen Anklage gegen die Täter erheben – und…

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#„Knochen-Döschen“ mit spannendem Inhalt

Sie kamen als Schmerz- oder Rauschmittel zum Einsatz: Bilsenkraut-Samen in einem Knochen-Gefäß von einem römischen Fundort in den Niederlanden belegen die pharmakologische Nutzung des giftigen Nachtschattengewächses in der Antike. Die Entdeckung bestätigt damit historische Überlieferungen und legt einen weitverbreiteten Einsatz des besonderen Krauts im Römischen Reich nahe, sagen die Archäologen. Das Schwarze Bilsenkraut ist hochgiftig…

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