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#EU-Vermittlungen: Keine Annäherung zwischen Kosovo und Serbien

Am Rande des EU-Gipfels wollten Kosovo und Serbien einen neuen Annäherungsversuch wagen. Doch ein direktes Gespräch zwischen den beiden Regierungschefs kam gar nicht erst zustande. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell spricht von einer Sackgasse.

Ungeachtet neuer Vermittlungsversuche der EU gibt es weiter keine Annäherung zwischen Serbien und dem Kosovo. Die Gespräche über eine Normalisierung der Beziehungen seien in der „Sackgasse“, sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Donnerstag. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz nahm am Rande des EU-Gipfels in Brüssel an den Treffen mit Kosovos Ministerpräsident Albin Kurti und dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic teil.

Wegen der Spannungen war ein direktes Gespräch zwischen Kurti und Vucic nicht möglich. Stattdessen sprachen sie jeweils getrennt mit den EU-Vermittlern. Dazu gehörten neben Borrell und Scholz unter anderem auch EU-Ratspräsident Charles Michel, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni.

Zuletzt war es im Nordkosovo zu Gewalt mit mehreren Toten gekommen. Das Kosovo hatte im Jahr 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt, wird aber von Belgrad bis heute als abtrünniges Gebiet betrachtet. Der ungelöste Konflikt führt immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Das Kosovo hat rund 1,8 Millionen Einwohner, davon 120.000 Serben.

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