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#The Grand Tour Lochdown Kritik: Zurück zu den Wurzeln

The Grand Tour Lochdown Kritik: Zurück zu den Wurzeln

Mit ihrem neuesten «The Grand Tour» Special müssen Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May ein weitaus bodenständigeres Special abliefern, als es Fans des neuen Formats gewohnt sind.

Aufgrund der Covid-Pandemie und der damit verbundenen Reisebeschränkungen musste das neueste «The Grand Tour» Special in Großbritannien, genauer gesagt in Schottland stattfinden. Diese Einschränkung, so wird schnell deutlich, ermöglicht ein Special aus längst vergangenen Tagen. Das Trio scheint sich auf britischem Boden pudelwohl zu fühlen, was den gewohnt sarkastischen Humor zu Tage fördert, der zuletzt schmerzlich vermisst wurde.

Mit überdimensionierten amerikanischen Klassikern, einem Lincoln Continental Mark V (Clarkson), einem Buick Riviera Boattail (Hammond) und einem Cadillac Coupe de Ville (May) geht es zu Beginn der Folge durch die engen Straßen Edinburghs, was schnell für einige Schmunzler sorgt. Spätestens aber, als das Stadtzentrum verlassen wird und sich die drei auf den Weg zu Schottlands bekannter Knockhill Rennstrecke begeben, wird an der Schönheit der schottischen Landschaft deutlich, wie wenig man als Zuschauer ein mehrere tausend Kilometer entferntes, exotisches Reiseziel vermissen muss.

Dass nicht alles wie gewohnt abläuft, wird schnell deutlich, als die Kamera auf die Filmcrew umschwenkt, die, wie die drei Stars mit Campinganhängern, samt mobiler Covid-19 Teststation unterwegs ist, da alle Hotels geschlossen haben. Mit rund 35 Litern Spritverbrauch pro Auto geht es samt gewohnt kindischer Streiche durch die malerischen, schottischen Highlands. Während die erste Hälfte des Specials durchaus mit schwer kaschierbaren Längen zu kämpfen hat, die eine Gesamtlaufzeit von rund 90 Minuten ermöglichen sollen, schafft es insbesondere die zweite dreiviertel Stunde, die Zeit wie im Flug vergehen zu lassen.

Der kurzfristige Umstieg in amerikanische Muscle Cars samt anschließendem Rennen bildet ein Highlight der Folge. Jeremy Clarkson im 1965er Ford Mustang GT 500 Shelby, James May im 1969er Camaro Z28, und Richard Hammond im 1968er Dodge Charger RT, dürften jeden Muscle Car Fan der alten Schule mit der Zunge schnalzen lassen. Dass gerade Hammonds Charger aufgrund eines explodierten Motors nicht gerade lange hält, passt gewohntermaßen hervorragend ins Bild. Auch das anschließende „Tuning“ der ursprünglichen Autos, um diese noch amerikanischer zu machen, ist zwar altbekannt, aber stets unterhaltsam. Der überdimensionale Kompressor, der aus der Motorhaube von Hammond herausragt und die 35 Liter Spritverbrauch noch etwas in die Höhe treiben dürfte, samt lächerlichem Heckflügel, Mays Lowrider Umbau oder Clarksons nicht funktionierende Lachgaseinspritzung, sorgen allesamt für herrlichen Blödelspaß.

Das neueste Special des Trio Infernale erinnert viel mehr an ein altes «Top Gear» Special, als an eine neue «The Grand Tour» Folge, was eine willkommene Abwechslung von sinnlosen Schatzsuchen oder Explosionen und eine Rückbesinnung an alte Glanzzeiten mit sich bringt. Trotz einiger offensichtlicher Längen, gerade in der ersten Hälfte der Folge, ist «Lochdown» ein in allen Belangen besseres Special als der Vorgänger «A Massive Hunt».

«Lochdown» ist seit dem 30. Juli 2021 bei Amazon Prime Video abrufbar.

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